Holly die Waldfee

Ist das ein Hund?

 

Seit diesem Sommer bin ich wieder Hundehalterin! Frei nach Loriot (“Ein Leben ohne Hund ist denkbar aber sinnlos”) habe ich einen 9 Wochen alten Welpen ins Haus geholt.

Holly ist seitdem das Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit – auf Schritt und Tritt erhält sie Kommentare und Entzückensrufe von meiner Familie, von Freunden, Kunden, Bekannten und Unbekannten.

So fragte eine Frau im Bus: “Oh wie süüüüß! Ist das ein Hund?”
Und eine Passantin: “Wie niedlich!! Ist da ein Fuchs mit drin?”
Kurz darauf ein Schüler: “Hey cool! Sieht ja aus wie ein Fuchs!”

"Ist das ein Hund?"
“Ist das ein Hund?”

Auf unzählige Fuchs-Vergleiche folgten wochenlang weitere interessante Tiere, die je nach der momentanen Ohren- und Körperhaltung meines Welpen variierten:

…wie eine kleine Maus!
…wie ein Häschen!
…wie eine Katze!
…wie ein Reh!
…wie ein Klippspringer!
…wie diese kleinen Lamas!
…wie ein Känguru!

Nach anderthalb Monaten endlich hörte ich erstmalig:

“Oh wie süß, das ist ja ein kleiner Sheltie!”

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“Ja… Ein Sheltie, ein Mini-Collie!”

Wie ihre größeren Verwandten, die Collies, sind Shelties Hütehunde. Sie kommen von den Shetland-Inseln, wo sie Schafherden beaufsichtigen und zusammentreiben und mit ihrem dichten Fell dem Wetter trotzen. Natürlich muss ich an dieser Stelle von der Intelligenz, Schönheit und Liebenswürdigkeit der Shelties schwärmen. Wegen ihrer Sensibilität werden sie oft zu Therapiehunden ausgebildet, und wegen ihrer Lernwilligkeit gewinnen sie im Hundesport einen Agility-Contest nach dem anderen. Holly jedenfalls mausert sich gerade zum lieben Bürohund und übt sich als Begleithund in allen Lebenslagen. Good girl!

So sehen ausgewachsene Shelties aus.

Wer mehr über die Eigenschaften der wundervollen Shelties wissen möchte, findet hier Berichte: Warum man Shelties einfach lieben muss.

Fotos: Jasmin Boeing, Lucianna Gerghi/istock