Weihnachtskekse

Kekse!

Wenn es im Haus nach Zimt, Vanille und Ingwer duftet und im Backofen die Plätzchen langsam braun werden, dann ist die Adventszeit da. Besonders schön ist es, mit Kinder zu backen. Zu sehen, wie die Kinderaugen strahlen, weil das Teig-Männchen zu einem stattlichen Stutenkerl geworden ist oder aus den schlicht braunen Keksen bunt geschmückte Wunderwerke.

Aus Spaß an der Sache

Damit die Freude bei Erwachsenen und Kindern gleichermaßen groß ist, sollte man sich beim gemeinsamen Backen auf die besondere Art von Kindern einstellen. Je jünger die Kids sind, desto geringer ist das Durchhaltevermögen. Bei Backgehilfen im Kindergartenalter ist es deshalb sinnvoll, alle Zutaten und Zubehör wie Waage und Mixer vorher bereit zu stellen. Wenn es nur darum geht, Kekse auszustechen und nach dem Backen zu verzieren, kann man den Teig vorher zubereiten. Mürbeteig bleibt in Plastikfolie eingewickelt ein paar Stunden oder sogar über Nacht im Kühlschrank frisch. Als Verzierung eignen sich bunte Perlen, Schokolinsen, farbige Streusel, Schokoglasur oder Zuckerguss.

Ungewöhnliche Kuchenformen

Schöne bunte Verzierungen sind ebenfalls bei Muffins, Kastenkuchen oder Cupcakes der Hit. Als Teig ist ein einfacher Rührteig ideal, der schnell zusammengerührt ist und keine aufwendigen Arbeitsschritte wie das Trennen von Eiern erfordert. Wenn das Backwerk hinterher hübsch verziert wird, darf der Teig selbst gerne schlicht sein. Ideal ist z. B. Zitronenkuchen, Sprudelkuchen oder ein Zebrakuchen. Außerdem kommt ein Kuchen ohne „Stückchen“ wie Nüsse, Mandeln, Rosinen oder Zitronat bei kleinen Kuchenbäckern oft besser an. Beliebt sind darüber hinaus Kuchen mit ungewöhnlichen Formen, wie ein Bär, Hase, ein Auto oder Ball.

Süß oder herzhaft?

Auch Hefeteig eignet sich gut als Kinderkuchen. Damit die Gehzeiten für kleine Bäcker nicht zu langweilig werden, sollte man den Teig vorher ansetzen und die Kids erst rufen, wenn es an das Kneten, Ausrollen und Formen des Teiges geht. Übrigens muss es nicht immer süß sein. Aus Hefeteig lassen sich herzhafte Dinge wie Brötchen oder Brezeln zaubern.

Sicherheit geht vor

Nicht vergessen sollte man im allgemeinen Back-Trubel die Sicherheit. Einmal umgedreht und schon ist es passiert: Das Kind hat seine Finger an der heißen Kuvertüre verbrannt oder die Hand am heißen Blech. Darum empfiehlt es sich, mit kleinen Backgehilfen vorher über mögliche Gefahren zu reden, Abmachungen mit den Kleinen zu treffen und eventuell Schutzvorrichtungen an Herd und Ofen anzubringen. Außerdem sollte es selbstverständlich sein, jüngere Kinder nicht alleine in der Küche werkeln zu lassen und „gefährliche“ Zubereitungsschritte wie das Rausholen des heißen Blechs aus dem Ofen als Erwachsener selbst zu übernehmen.

 

Foto: Nicole Hein