letzte Geschenke

selbstgemachte Pralinen

Neben vielen verschiedenen Plätzchensorten, gehören selbstgemachte Pralinen bei uns zur Weihnachtszeit dazu. Meistens machen wir sie erst kurz vor Weihnachten, damit sie noch frisch und schön sind, wenn die Kinder sie verschenken wollen. Und sonst wären wohl auch keine mehr übrig, da sie so gut schmecken. In diesem Jahr sagte mein einer Sohn schon vor dem ersten Advent, dass wir noch Pralinen machen müssen.

Die Herstellung ist eigentlich kinderleicht. Mit ein wenig Unterstützung durch Erwachsene können auch jüngere Kinder schon leckere Kreationen herstellen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, was Form, Füllung und Verzierung angeht. Bei uns gibt es allerdings einen ganz klaren Favoriten (Nougatfüllung) und davon müssen viele Pralinen gemacht werden. Denn neben dem Verschenken ist das selber Essen eigentlich das Beste.

Für die Pralinenmasse benötigt man:

– 200 g Marzipanrohmasse
100 g Puderzucker (gesiebt)

als Füllung eignen sich:

-Nussnougat
– ganze Nüsse und Mandeln
– Stücke von getrockneten Aprikosen, Datteln, Rum Rosinen (aber nicht für die Kinder!)

Zum Verzieren:
– 100 g weiße Kuvertüre
– 100 g Vollmilch- oder dunkle Kuvertüre
– Nusskrokant, gehackte Pistazien Mandeln in jeder Form (gehackte, gehobelte oder ganz)
getrocknete essbare Blüten (fertige Mischung oder getrockneter Lavendel aus dem Garten)

Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker verkneten. Das erfordert Geduld, da es erst einmal staubt und dauert etwas. Aus der fertigen Masse kleine Stücke abbrechen. Mit der Wunschfüllung versehen und zur Kugel formen. Natürlich kann man auch eckige Pralinen herstellen. Man sollte nur darauf achten, dass sie noch in die kleinen Pralinenförmchen passen. Das macht optisch mehr her und schützt die Pralinen auch davor, zusammen zu kleben oder ihre Verzierung zu verlieren.

Wenn alle Pralinen geformt sind, die Kuvertüre im Wasserbad erhitzen. Die Pralinen in die Schokolade tauchen und darin wenden. Zum Trocknen auf ein Stück Backpapier setzen und verzieren, solange die Schokolade noch flüssig ist. Die Pralinen nicht wie hier abgebilder auf ein Rost setzen. Das haben wir im letzten Jahr gemacht und hatten unsere liebe Not, sie heile wieder runter zu bekommen. Vom Backpapier lassen sie sich dagegen leicht lösen.

Nun heißt es, geduldig zu warten, bis die Pralinen getrocknet sind. Dann können sie vorsichtig vom Backpapier abgelöst und in die Förmchen gesetzt werden.
Zum Verschenken in eine hübsche Schachtel oder in Folie verpacken.

 

 

Foto: Merle Weidemann