Sichtbare Töne

Muster und Skulpturen aus Schall

Es ist immer wieder faszinierend, wenn der Klang von Tönen, Musik oder Worten visualisiert wird. Die Schallwellen formen tanzend Bilder und Skulpturen, zum Beispiel durch Sand, durch Wasser oder zähe Flüssigkeiten.

Schon im 18. Jahrhundert wurden Schwingungen durch einen Geigenbogen auf Metallplatten sichtbar gemacht: leichter Pulversand vibrierte und legte sich in symmetrischen Wellen und Mustern nieder. Der Physiker Chladni veröffentlichte seine Erkenntnisse 1787 und entzückte mit den Chladnischen Klangfiguren sein Publikum.

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Chladnische Klangfiguren

Die Visualisierung von Klängen nennt sich heute Kymatik. Auf einem kreativen Spielplatz für Fotografen – dem Olympus photography playground – konnten Besucher selber zu diesem Phänomen experimentieren und Fotos von klangbewegtem Wasser erstellen (Projekt Sonicwater).

Viele Filme zum Thema zeigen tanzende Flüssigkeiten auf Lautsprechern und musikalische Effekte, die nicht nur Sand, sondern auch andere Naturelemente mit einbeziehen. Mehr zu den sichtbaren Tönen, grafischen Mustern und experimentellen Fotos hier:

Musikvideo: CYMATICS Science Vs. Music – Nigel Stanford
Installation: Projekt Sonicwater
Fotografen-Spielplatz: Olympus photography playground

Headerbild: Sonicwater ©Kim Poerksen

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CYMATICS Science Vs. Music – Nigel Stanford