Street Art weltweit

Zoomen bildet

Was macht denn Street Art überhaupt aus? Mitten im Alltag prangt sie an dieser Hauswand oder jenem Betonklotz, in Sonne und Regen. Mal überrascht sie hinter einer Ecke, mal ist sie weithin sichtbar, immer individuell und offen. Die Stadt wird zur temporären Leinwand und der Passant zum Betrachter.

Seit Jahrzehnten erfreuen sich die Unikate der Straße immer größerer Beliebtheit. Als Kunstobjekte werden sie schon längst gefeiert, gehandelt, geschätzt und getaggt. Ihr Radius erweitert sich – und auch ihre (virtuelle) Lebensdauer.

Eine große Sammlung an Straßen-Kunstwerken findet sich inzwischen auf streetart.withgoogle.com. Man kann dort über die Weltkarte stromern, Künstler suchen und Graffiti heranzoomen, Fassaden von Weitem und Details von Nahem sehen, virtuelle Rundgänge machen und Entstehungsgeschichten hören.

Wer Reisen und Illustrationen liebt und vor Ort genau hinschaut, der wird sicher auch gerne mal einen Streifzug per Google machen – um sich durch die Graffitistraßen ferner Länder zu zoomen.

Google Art Project: Street Art with Google

Headerbild: Wikimedia, 40-Grad Urban Art Festival, Düsseldorf 2015