Keksdose

Weihnachtsgebäck lagern

Plätzchen backen im Advent hat Tradition. Für viele Familien darf das gemeinsame Ausrollen und Ausstechen des Teigs sowie der Duft nach warmen Plätzchen in in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Auch wenn die Kekse meistens schnell verputzt sind, bleiben doch noch genügend übrig, die aufbewahrt werden müssen. Wer Heidesand, Vanillekipferl, Christstollen und Co. vor dem Verstauen gründlich auskühlen und Verzierungen z. B. aus Schokolade ordentlich durchtrocknen lässt, hat länger was von dem Weihnachtsgebäck.

Einzelgänger: Pro Sorte eine Dose

Am besten eignen sich große, gut verschließbare Dosen, in denen die einzelnen Kekse nicht zu dicht gestapelt werden. Tipp: Gönnen Sie jeder Sorte eine eigene Dose. So vermischen sich die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen nicht. Falls sich doch mehrere Sorten eine Dose teilen müssen, kann man zwei Lagen Butterbrotpapier oder Backpapier dazwischen legen. So bleibt das jeweilige Aroma am besten erhalten.

Lagerung: Trockene Kekse sind lange haltbar

Kekse aus Mürbeteig halten sich bei Zimmertemperatur mindestens einen Monat. Als Faustregel gilt: Je „trockener“ der Keks, desto länger lässt er sich lagern. Alternativ kann diese Gebäcksorte auch eingefroren werden. Fettreiche Kekse wie Makronen oder Konfekt werden am besten in Gefrierdosen verpackt und kühl gestellt. Tipp: Plätzchen, die mit einem Schokoguss überzogen sind, sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, da die Schokolade grau wird.

Weihnachtsgebäck: Christstollen gut verpacken

Das traditionelle Weihnachtsgebäck Christstollen ist bei richtiger Lagerung sogar mehrere Monate haltbar. Dafür wird er direkt nach dem Backen in Frischhalte- oder Alufolie eingewickelt. Anschließend kommt der Christstollen – möglichst luftdicht – in eine Tüte und wird kühl aufbewahrt, z. B. im Keller oder Schlafzimmer. Lebkuchen hält sich ebenfalls sehr lange. Tipp: Geben Sie die Schale von Äpfeln oder Orangen mit in die Aufbewahrungsbox. Dadurch bleibt das Gebäck länger saftig. Außerdem sollte die Dose mit dem Lebkuchen in der ersten Woche nach dem Backen einen Spalt offen bleiben und erst später fest verschlossen werden.

 

Foto: Nicole Hein