Zitronen-Joghurt-Kuchen

Backen im Hochsommer? Kuchen bei 35 Grad Außentemperatur? Seit ich diesen Kuchen kenne, gibt es kein ungeeignetes Wetter für selbstgebackenen Kuchen. Der schmeckt so saftig und frisch, dass man ihn tatsächlich auch im heißen Sommer gut essen kann.

Das Rezept dazu fand ich in einem Forum, das die Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge des Tages lenkt. Ein Foto, kurze Erklärung der Erstellerin und sofort einige Nachfragen nach dem Rezept. Der sah so lecker aus! Und ist auch noch wahnsinnig einfach und schnell gemacht.

Ich hab ihn direkt nachgebacken und wir haben uns danach die Finger abgeschleckt! Durch den Joghurt ist er super frisch und saftig.

Das ursprüngliche Rezept stammt von Donna Hay, ich habe nur die Menge Zucker im Teig ein wenig reduziert.

Wer auch an heißen Sommertagen nicht auf selbstgebackenen Kuchen verzichten möchte, wird mit diesem Kuchen belohnt!

Zitronen-Joghurt-Kuchen

180 ml Sonnenblumenöl
2 Eier
1 Teelöffel fein geriebene Zitronenschale
60 ml Zitronensaft
280 g griechischer Joghurt
360 g Puderzucker
300 g Mehl
1/2 Paket Backpulver
2 Teelöffel Thymianblätter

Zitronen-Zuckerguss

160 g Puderzucker mit
1 Teelöffel Zitronensaft und
1/2 Teelöffel kochendes Wasser verrühren

Den Ofen auf 160 Grad vorheizen. Eine Backform mit Butter einpinselnd und mit Grieß ausstreuen.

Öl, Eier, Zitronenschale, Zitronensaft, Joghurt und Zucker in eine große Schüssel geben und vermischen.
Mehl und Backpulver hinein sieben und rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.
In die Backform füllen und bei 160 Grad für 50-55 Minuten backen (ich teste ab ca. 45 Minuten mit einem Holzstäbchen, ob noch Teig kleben bleibt, da unser Ofen etwas heißer ist).
Aus dem Ofen nehmen und fünf Minuten in der Form auskühlen lassen.
Vorsichtig aus der Form lösen. Zuckerguss über den Kuchen geben, solange er noch heiß ist. Mit Thymianblättern bestreuen. Zehn Minuten abkühlen lassen, dann anschneiden.

Statt des griechischen Joghurts verwende ich meistens Naturjoghurt und gebe ein halbes Paket Puddingpulver hinzu, damit der Tag nicht zu flüssig wird.

Fotos und Text: Merle Weidemann